Als der Eislebener Theologieprofessor Martin Luther fast auf den Tag genau 399 Jahre nach seinem Tode steinern auf das brennende Straßenpflaster vor der dann ebenfalls in Flammen stehenden Dresdener Frauenkirche
stürzte, war das berühmte Tintenfaß längst geworfen und alle überlieferten Aussprüche getätigt.
"Wo kein Wagnis, da kein Gewinn. Wo kein Spiel, da kein Leben."
Heute wäre ihm wohl das Herz schwer um das Schicksal seiner geliebten deutschen Lande.....
Fünf Jahre ist es nun her, seit wir uns für eine Auswanderung nach Paraguay entschieden haben.
Nach einer auf den 22ten November (der Todestag J.F.K.'s - Danke dafür, Herr F
) '04 datierten Kündigung, ausgesprochen aufgrund abstruser Beschuldigungen,
die die Anklageführungen selbst eines Herrn Freisler (inclusive Lautstärke) in den Schatten stellten, kristallisierte sich relativ schnell unter Zugrundelegung des klassischen Ausschlußverfahrens unser südamerikanisches Binnenland heraus.
Raus aus dem Machtbereich des Brüsseler Großreiches
galt in erster Linie für uns dabei.
Relativ schwieriger -rückblickend allerdings unterhaltsamer!- sollte sich daraufhin der Umgang mit davon in Kenntnis gesetzten Freunden, Bekannten und Verwandten gestalten: die meisten wären weniger überrascht gewesen, wenn wir den Hauptwohnsitz zu den Klingonen oder ins Innere des Ätna verlegt hätten!
"Lehmhütten ohne Strom" und "Arktisnähe" waren da noch die harmlosesten Begriffe des allgemeinen Kenntnisstandes - vorgetragen im Tone der Ernsthaftigkeit eines "privaten" Fernsehreporters, der den geduldigen Zuschauer seit einer Woche mit dem Tod von Schienen-Enke beschäftigen muß.
Anschließen sollte sich dann auch meist die Frage nach dem Empfang deutscher Fernsehprogramme!
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Niemand wäre erstaunt gewesen, wenn hier alle Einwohner angeblich den "Lampenschirm" um den Hals tragen müssten, den der Tierarzt für Hund & Katz' bei einer Fellbehandlung bereithält....
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen ganz herzlich bedanken,
die uns in dieser schwierigen Zeit ehrlich unterstützten - oder eben unsterbliche Aussprüche lieferten..!
Als bildhaftes Beispiel für unseren Aufenthalt in der Gegenwart mag heute ein im ca. 40 km entfernten Städtchen Cnl. Oviedo gelegener Spezialhandel für sanitäre Ausstattungen dienen.
Hier werden nicht etwa Palmblätter in allen Varianten, Farben und Größen zur Verschönerung der eigenen Bambusbude am Rande des Regenwaldes feilgeboten,
sondern alles, was Küche und Bad wohnenswert macht und mit dem üblichen Standart und Luxus ausstattet - Preistendenz nach oben beinahe offen!
Schnell verfliegt die Zeit beim angeblichen Kurzbesuch, wenn diese Auswahl und auch Qualität vorliegt.
Armaturen von Plastik bis vergoldet; Wandfliesen statt aus Boizenburg "Made in Brasil" - den wandgestalterischen Ideen bei der Anwendung sind fast keine Grenzen gesetzt.
Außer natürlich finanziellen; und schnell stellt sich angesichts einiger Preise die Frage, wie um alles in der Welt nächtliche Rollkommando's auf die Idee kommen, daß die hier ansässigen Deutschen die reicheren seien..?!
Eine Frage, die man wohl nur mit Hilfe der Polizei wird klären können.
"Es gehört große Kühnheit zu dem Wagnis, sich selbst zu sein."
Victor Eugène Delacroix entstammen diese Worte, die den heutigen Abschluß bilden sollen.
Wie immer mit vielen Grüßen - Euer Team von "OUTLAW TODAY"!
Und diesen "Fund der Woche" nun auch hier für unsere Leser
:
HOTEL-RESTAURANT PARAISO
Villarrica, Paraguay
http://www.hotel-paraiso.de











































- vorstellte, übernahm er die Regierung über ein Land, welches als Jahresbilanz knapp 13tausend Jahrespleiten und Vergleiche bei 2 Millionen ohne Job aufweisen würde; verglichen mit heute allerdings.....
Wir öffnen dazu gerne wieder die Marinewerft Wilhelmshaven....




































